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weinraum - Versand hochwertiger Weine von Winzern mit Freude an ihren Werken.

 

Die beste Sorte des Piemont, der Nebbiolo hat seinen Namen vom Nebel (Nebbio), der im Herbst die Hügel umgibt und nur die Spitzen herausragen läßt. Dieses Bild ist dem Piemont scheinbar eigen: die großen Namen einiger Spitzenerzeuger vernebeln den Blick auf die vielen Weine, die es sonst noch im Piemont gibt.

 

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Zélige sind von arabischen Einflüssen geprägte Mosaike, die von Kunsthandwerkern im Mittelmeerraum gefertigt werden. Fertigen, schneiden und zu einem Kunstwerk zusammenführen ist auch das Weinwerk von Zélige Caravent.

 Kunst als Ausdrucksform ist auf dem Weingut von Luc und Marie Michel immer präsent. Die Weine sind feingestige Werke hingebungsvollen Arbeitens. Die Kunst zeugt von den leichten Seiten des Lebens.

 

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In der Maremma kann man wunderbar Urlaub machen, gute Weinlagen gibt es aber praktisch nur in der Appellation Morellino di Scansano. In dem Übergang vom flachen Küstenbereich zu dem recht bergigen Hinterland gedeihen Sangiovese und Alicante (Grenache) zu sehr ansprechenden Weinen. Die Brüder Umbert und Bernardo Valle haben hier schon 1998 gekauft und mit dem biologischen Anbau der Reben begonnen.

 

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Jean Claude Lartigue betreibt seine wenigen Hektar (8) im Quercy in wackerer Familienarbeit. Er prodiziert nur Rot- und Roséwein, was im Quercy üblich ist. Eine interessante Frage, warum es in der Region (wie in den benachbarten) kaum Weißwein gibt.

 

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Christian Roche betreibt das alte Familiengut Ancienne Cure seit gut 20 Jahren. Die Weine in Bergerac stehen seit Jahrhunderten im Schatten der grossen Brüder im Bordelais - ihnen aber meist in nichts nach. Zu Ancienne Cure gehören Weinberge in den Appellationen Bergerac, Pécharmant und besonders Monbazillac. Roche hat auf Ancienne Cure den Schwung zu neuen Weinen in der uralten Region Bergerac aufgebracht. Hut ab!

 Ein typisches Weingut in Bergerac. Seit Ewigkeiten liegt Ancienne Cure zwischen den Reben und in der Natur

 

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Das Weinviertel ist mit 16.000 Hektar das grösste Weinbaugebiet Östrreichs. Zum Vergleich: die Mosel hat 9000, die Rhône 73.000 Hektar Rebflächen. Das Weinviertel ist ein beachtlich grosses Gebiet, auch wenn der Name etwas verwinkelt klingt. Beachtlich sind auch Klima und Boden im Weinviertel. Beide bieten Voraussetzungen für sehr gute Weißweine.

 

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Die Domaine Valambelle liegt im Faugères, einer urwüchsigen Region im Languedoc. Wenig Menschen, wenig Bäume säumen das Faugères, aber steile Weinberge und der einzig homogene Schieferboden im Languedoc. Valambelle ist einer der «sicheren Werte» im Faugère - also eines der Weingüter deren Weine immer bei den guten der Region zu finden sind. Egal ob es Wettbewerbe oder Bewertungen in Journalen sind.

 

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A

ls im Malepère vor Jahrhunderten die ersten Steinhäuser errichtet wurden, hatten die Bauherren keine Freude an dem weichen Stein der Region. Er trägt nicht und ist porös. Der alte okzitanische Name für das Malepère ist «malo peiro» und bedeutet schlicht schlechter Stein. Der karge Boden ist sandhaltig woher seine geringe Wirderstandskraft kommt.

Die sanften Hügel des Malepère sind Zeuge der Weichheit des Materials: er widersteht kaum der Erosion.

 Viel altes Gemäuer im Malepère

Viel altes Gemäuer im Malepère

Die erst viel später angebauten Weine des Malepère profitieren von dem Malepère:auf dem sandigen Boden konzentrieren die Reben ihre Kraft auf die Trauben und bilden weniger wucherndes Blattwerk: vom schlechten Stein kommt guter Wein.

Der Boden mit Ton- und Sandeinschlüssen speichert das Wasser gut. Der ausgewogene Mineralgehalt des sandigen Bodens gibt den Weinen eine weiche, mineralische Note.

 Die Cité von Carcassonne - komplett erhaltene mittelalterliche Anlage umgeben von Weinbergen

Die Cité von Carcassonne - komplett erhaltene mittelalterliche Anlage umgeben von Weinbergen

Die Weine der Sorten Merlot und Cabernet Sauvignon aus dem Malepère sind weich, rund und angenehm zu trinken. Sie haben nicht die Härte mancher Bordeaux - Weine.

Die mediterranen Sorten Carignan, Syrah und Grenache wachsen oft in wärmeren Regionen. Im Malepère sind sie frischer als Weine aus wärmeren Regionen.

Das Klima im Malepère ist geprägt von mediterranem und ozeanischem Einfluß. Neben lokalen Unterschieden des Mikroklimas ist es im Osten eher gemäßigter und kühler, während der Westen eher von der Wärme profitiert.

Die Weine aus dem Melepère profitieren davon: die Bordeaux Sorten Merlot (50% der Bestockung) und Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc können hier besser ausreifen als im kühleren Bordeaux Gebiet.

Das Malepère liegt an der Grenze der Kühle des Atlantik und der warmen Luft des Mittelmeeres. Die Weine des Malepère sind weicher als die aus Bordeaux und feiner als die typischen Languedoc Weine der wärmeren Regionen.

 

 

 

M

it etwas über vier Hektar Rebflächen ist das Weingut von Alban Michel eines der winzigen im Languedoc. Viel mehr könnte Alban mit seinen Freunden auch nicht bewirtschaften.
Seine Weine gedeihen ohne dass er groß in die Natur eingreift. Das klingt einfach, ist aber genau das Gegenteil: er muss sich pausenlos um seine Reben und den Wein kümmern. Von alleine bringt die Natur nur verfaulte Trauben hervor, die den Reben wieder als Nahrung dienen.

 Die Handpresse wird immer noch von Alban eingesetzt, um die Trauben schonend zu verarbeiten.

Die Handpresse wird immer noch von Alban eingesetzt, um die Trauben schonend zu verarbeiten.

Damit aus den Trauben einige der besonderen Weine aus dem Languedoc entstehen, lässt Alban keine Chemie in seine Weinberge und seinen Weinkeller: die Natur soll es alleine
bewerkstelligen. Dieses Kunststück, die Natur etwas erzeugen zu lassen, das sie ohne menschliches Zutun nie erschaffen hätte, ist nur bei vollkommen gesunden Reben
und Weingärten möglich.

Sehr viel Arbeit ist das für Alban. Aber zum Glück hat er Freunde, die ihm dabei helfen und der Name des Weingutes hat viel mit diesen Freunden zu tun. Es ist ein Lied von einem, der viel über die ehrlichen Leute gesungen hat, die mit beiden Beinen im Leben stehen - müssen.

 

 

 

B

iologischer Weinbau hat im Languedoc nicht gerade Tradition. Er ist hier eher das Pendel, das zurück schlägt. Lange war das Languedoc als Quelle der europäischen Weinseen bekannt. Jetzt ist es schon seit einigen Jahren eine nie enden wollende Quelle ambitionierter Winzer. Immer mehr abgelegene Weingüter wurden von ambitionierten Winzern übernommen, die unter Qualität nicht irgendwelche Moden
verstehen, sondern bodenständige Arbei im Weinberg.

 Die Esel stehen auf ihrer eigenen Wiese und freuen sich riesig über jeden Besuch (Mitte)

Die Esel stehen auf ihrer eigenen Wiese und freuen sich riesig über jeden Besuch (Mitte)

Zu den schon etablierten Winzern gehören die beiden sypatischen von der Domaine des 2 Ânes. Zwei Esel waren ihr Sinnbild für ihr eigenes tun: eigene Wege gehen, auch wenn es mal dornig wird.

Die Esel haben sich munter vermehrt, das Weingut produziert schon seit Jahren hervorragende, ausgeglichen ausdrucksstarke Weine. Nach langem hin und her haben sie jetzt auch ihr «biologisch» in den Etiketten
versteckt. Hinten, wo man es schon suchen muß. So sympatisch wie die Esel und die Weine!