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Die moderne Form des Nebbiolo von Bricco Maiolica

Bricco Maiolica und hoher Besuch

Beppe Accomo (links) führt sehr hohen Besuch (den Herrn rechts) durch die Weinberge

Bricco Maiolica, Piemont - 19. August 2008

Mit dem piemonteser Weingut Bricco Maiolica wurde ein Traum verwirklicht: Bernando Accomo konnte 1928 mit dem Weingut in den Bergen von Diano d‘ Alba als Winzer ein neues Leben beginnen, nachdem er als Handwerker durch harte Arbeit das notwendige Geld dazu gespart hatte.

Bricco bedeutet Hügel und Maiolica ist der steile Weinberg, auf dem Bernando sein Weingut Bricco Maiolica errichtet hat. Dolcetto war die erste Traube von Bricco Maiolica - eine klassische Sorte im Piemont. Die nachfolgenden Generationen haben das Land erweitert, um weitere Traubensorten anbauen zu können: Barbera kam 1930 hinzu, Nebbiolo 1950, Muscat 1970, Chardonnay und Sauvignon wurden 1996 gepflanzt.

Geringe Erträge und reife Trauben sind die Basis der Weine von Bricco Maiolica: dicht, würzig und mit einer erhabenen mönchischen Strenge verkörpern sie die Weine aus dem Piemont. Die leichteren, nicht im Barrique ausgebauten Dolcetto und Barbera entwickeln das typische Fruchtaroma der Trauben aber in einer derart feinen Ausprägung, wie es nur in einer nördlichen Region wie dem Piemont möglich ist.

Die deutlich schwereren im Barrique ausgebauten Nebbiolo, Barbera und auch der Dolcetto behalten bei aller Aromendichte ihre Traubenfruchtigkeit. Es sind damit moderne Weine, die eine Abkehr von den ungemein schweren und vom Holz der Barriques geprägten Weine darstellen.

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