Deutzerhof an der Ahr
Spätburgunder und Frühburgunder
1. November 2010
Auf dem Deutzerhof wird seit 1574 Wein oder zumindest Trauben angebaut. Erst in den 50er Jahren begann auf dem Deutzerhof die Vermarktung der Weine - vorher lieferte der Hof die Trauben an Genossenschafen.
Den Schritt zu den Flaschenweinen hätte der Deutzerhof nicht gewagt, hätte er nicht mehr zu bieten als andere Güter an der Ahr: Qualität. Die Weine verkauften sich gut und schnell hatte das Gut einen guten Namen in der Weinwelt der Ahr.
Diese alten Erfolge wurden noch unter dem Namen Crossmann errungen - der Name Deutzerhof stammt von dem Kloster Deutz in Köln. Die Mönche hatten Weinberge an der Ahr, damit die Fastenzeit nicht so dröge war. Damit war im 19. Jahrhundert Schluss (nicht mit weinigem Klosterleben, aber dem exklusiven Wein von der Ahr für die Mönche).
Die karge nördliche Lage an der Ahr hat den Mönchen sicher hervorragende Weine beschert. Die Spätburgunder vom Deutzerhof gehören heute zu den besten Weinen Deuschlands. Ihre Klasse entwickeln sie in den kühlen Herbstnächten an der Ahr. Sie behalten ihre Struktur und Säure, die den Weinen Eleganz und Langlebigkeit vermittelt.
Diese Voraussetzungen werden von Familie Hehle auf dem Deutzerhof mit sehr großem Enthusiasmus in die grossartigen Spätburgunder Weine umgesetzt.