Gres Saint Paul - perfektes Terroir im Languedoc

Das Château von Grès Saint Paul steht auf den Fundamenten einer alten Kirche - daher das Saint im Namen
Aufgenommen: 3. April 2009
Seinen heiligen Namen hat Saint Paul von der alten Kirche, auf deren Ruinen das Gut erreichtet wurde. Noch älter und für Weinfreunde wichtiger sind die Böden mit groben, rundgeschliffenen Kieseln.
Die Weinberge stehen auf hervorragendem Boden. Die Reben werden in der größten Sommerhitze vom kühlen Wind vom Meer mit feuchter Luft versorgt.
Ein Fluß, dessen Bett vor gut einer Million Jahren im Bereich der heutigen Weinberge von Grès Saint Paul lag, hat die Kiesel an- geschwemmt und geschliffen. In manchen Perioden brachten die Hochwasser eher Ton und Mineralien statt der Kiesel.
Das launische Auf und Ab des Flusses hat Schichten aus kargem, aber wasserspeichernden Ton und mineralischem Boden unter Grès Saint Paul geschaffen, in denen die Wurzeln der Reben heute ihre Nähstoffe finden. Die groben Steine erleichtern das Versickern des Regenwassers und das Eindringen der Wurzeln in tiefe Schichten.
Während der großen Sommerhitze im Languedoc finden die Reben in der Tiefe dieses Bodens ausreichend Wasser. Zudem sorgt der feuchte Wind vom Mittelmeer für ein frisches Mikroklima, das den Weinen ihre delikate Klasse verleiht.

Der Boden von Grès Saint Paul bestimmt wesentlich die Weine: es ist ein Glück für jeden Besitzer, solche Bedingungen für seine Weinberge zu haben.
Trotzdem ist es ein Mensch, Jean Philippe Servière, der unter diesen idealen Bedingungen die Weine von Grès Saint Paul kultiviert. Er hat sich den Ruf erworben, in seinem Schaffen nicht weniger perfekt zu sein, als sein Terroir.