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Dolcetto aus Diano d'Alba - die Brüder Mossio

Die Brüder Mossio im Piemont

Im Piemont ist es im Winter oft kalt, im Herbst früh frisch. Das Wetter prägt die Winzer und ihren Wein

Mossio Fratelli, Piemont - 19. August 2008

Auf dem Weingut der Familie Mossio im Piemont wird schon seit Jahrhunderten Wein angebaut. Wann und wie genau die ersten Weinbauern ihr Leben gestalteten und wie groß das dazugehörige Land war, ist heute nicht mehr genau festzustellen. Die Tradition des Weinbaus wurde in der Familie Mossio immer schon an die nächste Generation weiter gegeben.

Die Weingüter im Piemont sind immer schon so klein gewesen, daß sich eine eigene Vermarktung der Weine nicht gelohnt hat. Die Winzer haben lange ihre Trauben an einige Kellereien verkauft - wie auch die Mossios. Sie haben bis in die neunziger Jahre «nur» Trauben produziert wie viele Familien im Piemont.

Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Familie Mossio mit ihren eigenen Weinen auf dem Markt. Hinter dem Weingut steht wirklich die ganze Familie. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, daß die Weine zu den angesehenen im Piemont gehören. Ein wenig besonders war lange die Spezialisierung auf die Sorte Dolcetto. Auch wenn der Dolcetto eine piemonteser Spezialität ist, haben die meisten doch schon früher die klassischen Sorten Nebbiolo und Barbera gepflanzt.

Die Mossios haben nun - immerhin erst nach einigen Generationen - alle roten Sorten des Piemont gepflanzt. Bereits der «einfache», nicht im Barrique ausgebaute Dolcetto delli Perdoni - eine Lage bei Diano d‘Alba - ist von tief dunkelvioletter Farbe und entsprechend intensiv im Aroma.

Damit haben die Mossios mit einer langen Tradition gebrochen: der Dolcetto war im Piemont lange ein eher einfacher Wein. Auch die neuen Weine aus Barbera und Nebbiolo stehen schon ganz in dieser Tradition dichter piemonteser Weine wie es die «Fratelli» Mossio verstehen.

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