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er markante Pic Saint Loup (658m, rund 400 Meter über das Plateau hinaus ragend) gab der Region ihren Namen.

Rund 30km nördlich von Montpellier gelegen, ist das Pic Saint Loup eine trocken - heiße Region.

 Der Pic Saint Loup überragt die umliegenden Weinberge um rund 400 Meter. Die imposante Felswand ist das optische Ausrufezeichen der Region. Die Weine das kulinarische.

Der Pic Saint Loup überragt die umliegenden Weinberge um rund 400 Meter. Die imposante Felswand ist das optische Ausrufezeichen der Region. Die Weine das kulinarische.

Kiefern, Wacholder, Lorbeer und die typischen Garrique - Rosmarin in riesigen Büschen, Thymian, Lavendel und weitere duftende Buschplanzen - die dem Pic Saint Loup ihren Duft verleihen, sind die natürlichen Pflanzen.

Den Wein haben die Römer ins Languedoc gebracht. Sie haben damals schon den Weinbau auf die wenig fruchtbaren Ecken mit kalkhaltige Boden konzentriert. Das Pic Saint Loup dürfte damals schon als eine besondere Weinlage gegolten haben.

Als die Römer vertrieben wurden, brach auch der Weinbau zusammen. Die Mönche haben ihn im Mittelalter wieder neu belebt, das Pic Saint Loup spiele aber nie eine grosse Rolle in der Weinwelt. Nicht einmal in Frankerich waren die Weine sonderlich bekannt.

Mit Massenweinen verdienten sich die Winzer ihr karges Brot im Languedoc, selbst auf heutigen Spitzenlagen wie dem Pic Saint Loup. Es waren Traubenbauern, die nicht einmal wussten, wie die großen Weine aus dem Bordelais oder dem Burgund schmecken. Geschweige denn, dass sie sowas selbst machen könnten.

Trauben machen, in der Co-Operative abliefern und fertig. So ging das bis in die 70er, 80er Jahre hinein. Die Wende kam von zwei verschiedenen Enden der Weinwelt: die billigen Weine der Co-Operativen wollte keiner mehr haben. War der Liter Vän dö Päi der Gebrüder Albrecht für viele in der Zeit der erste Wein, so war es auch einer der ersten, die verschwanden. Mit dem Wein auch das lustige Landleben im Languedoc.

Die Co-Operativen waren zu teuer geworden: es ging noch billiger in anderen Ländern, die nicht soviel demonstrierten.

Gleichzeitig entstand eine Klientel, die mit den einfachen Weinen den Wein kennen gelernt hatten und nun die Qualitäten darüber erkundeten.

Damit hatten die ersten Winzer, die im Languedoc nicht mehr in Kilo - Trauben dachten, sondern über den Wein, der in der Region möglich wäre, auch einen Nährboden, also Kunden.

Im Pic Saint Loup hatten sie auf den kalkreichen Böden und dem heissen Klima besonders gute Voraussetzungen für große Weine. Heute produzieren einige Winzer hervorragende Weine, die immer noch damit zu ringen haben, dass Weine aus ihrer Region noch nicht bekannt genug sind.

Vermutlich ist das Pic Saint Loup auch einfach zu klein, um ausreichend Gesprächsstoff zu liefern. Dann bleiben die Preise bürgerlich.