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Schwarzböck - die Lagen des Gutes im Weinviertel

Anita und Rudolf Schwarzböck

Die Reben von Schwarzböck sind Teil der Natur des Weinviertel. Die Nützlinge aus den benachbarten Büschen und Wäldern sind auch in den Reben aktiv.

8. November 2010

Die unterschiedlichen Lagen auf dem Gut Schwarzböck wären früher eher schwierig gewesen: die Trauben reifen unterschiedlich schnell, der Charakter ist nicht homogen. Heute ist ein solcher Besitz optimal. Die Weine der verschiedenen Lagen, der verschiedenen «Terroirs» entwickeln ihre spezifischen Eigenarten.

Heute werden solche Weine geschätzt. Ecken und Kanten sollen sie haben und auch mit den Schwankungen der Weinjahre ihre Stärken und Schwächen haben dürfen.

Aichleiten: Südostlage, von Teils Löss überlagertem kalkigen Sandstein mit Mergel, extrem steinig. Verleiht dem Wein Tiefgang, Finesse und Mineralität.

Hölle: Südlage, kalkiger Sandstein mit Mergel, sehr warm. Durch den warmen Boden jährlich sehr reife Veltlinertrauben, ergibt stark terroir-geprägte Weine.

Sätzen: Ostlage, stellt typische Weinviertler Bodensituation dar: Tiefgründiger Lössboden mit etwas höherem Lehmanteil. Bringt Veltliner mit strahlender Frucht und sehr saftigem Charakter hervor.

Pöcken: Liegt am Rücken auf einem Hochplateau des Bisambergs, Steine treten zu Tage. Eine sonnige, aber nicht zu heiße Lage. Besonders gut geeignet für den Schwarzböck - Riesling, der durch die Bedingungen seine kühle Frucht und aus dem Boden seine Mineralität bezieht.

Kirchberg: Sanfter Hügel, Südlage, tiefgründiger Löss- Lehmboden Sonnige Lage in Wien-Stammersdorf, tiefgründiger Löss, der Niederschläge sehr gut speichert und sich schnell erwärmt. Ermöglicht Grünen Veltliner mit enormen Extraktgehalt.

Fürstenberg: Steile Südlage von Schwarzböck mit einer Hangneigung von über 35 Grad, fast kesselförmig. Sandiger Boden und trocken, der die Reben zu tiefen Wurzeln zwingt. Verleiht dem Wein Eleganz und Finesse.

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