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Château La Tilleraie - Bergerac und Pécharmant

Bruno Fauconnier von dem Château La Tilleraie in Bergera

Bruno Fauconnier hat sich den Weinen aus dem Bergerac und dem Pécharmant gewidmet und nicht zum ersten Mal sein Talent bewiesen

Aufgenommen: 2. Februar 2009

Weine von La Tilleraie

Bergerac rouge Bergerac rose Pécharmant

Das Château La Tilleraie ist eines der vielen, die erst durch einen Wechsel des Besitzers wieder an alte Erfolge anknüpfen konnten. 1992 hat Bruno Fauconnier La Tilleraie übernommen - nachdem er zuvor international in komplexen Geschäften offensichtlich erfolgreich war. Der Handel mit Kapazitäten in Charterschiffen, den ersten Solaranlagen und Anwesen gehobener Architektur waren Stationen seines Lebensweges.

Der Kauf eines Weingutes war für den Freund zeitgenössischer Kunst kein Ausstieg - dafür war er viel zu jung - sondern ein Einstieg in eine neue Welt. Von Grund auf hat Bruno Fauconnier den Weinbau lernen wollen. Für viel Geld einen "Winemaker" zu engagieren wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Die Blasen an den Fingern von der Arbeit im Weinberg waren für Fauconnier der Beweis, wirklich auf seinem Boden von Tilleraie und seinen Weinen angekommen zu sein.

Das war eine persönlich wichtige Erfahrung, aber damit war noch nichts gewonnen: die Arbeit im Weinberg, die Gebäude von Tilleraie und das Handwerk der Weinbereitung waren weit unter dem Niveau, das in vielen Weingütern in der Welt erreicht worden war. Manches, was Fauconnier gerde erst gekauft und gelernt hatte, mußte er modernisieren, um mit seinen Weinen Erfolg zu haben.

Vom blasengeplagten Eleven gelang Fauconnier schnell der Aufstieg in die Höhen des Weinbaus in Bergerac und dem Pécharmant. Seine Weine erhalten regelmäßig die begehrten Sterne im Guide Hachette und auch der Aufstieg in den Olymp des "Coup de Coeur", der Auszeichnung als bester Wein der Appellation, war ihm schon vergönnt.

Dass ein Château wie La Tilleraie aus der Versenkung wieder zu neuen Höhenflügen ansetzt, verdankt es dem nur auf den ersten Blick zufälligen Erscheinen seines neuen Besitzers Fauconnier. Mit Respekt vor der Tradition und der Kultur des Südwestens hat er das Gut gekauft. Das Meistern schwieriger Aufgaben hat er schon oft bewiesen, aber hier konnte er ein Stück der Kultur in die moderne Zeit retten. Genau diese Herausforderung hatte ihn am Kauf dieses Château gereizt.

Was dem Gut fehlte, war das Verständnis für das Besondere der Weine von Bergerac und Pécharmant; was sie gegenüber anderen Weinen aus aller Welt auszeichnet. Und wie diese Besonderheiten mit moderner, schonender Weinbautechnik nicht nur den Bewohnern des Südwestens gefallen, sodern auch in anderen Regionen und Ländern.

Fauconnier hat den Bogen von regionalen Besonderheiten seines Terroirs und den modernen Errungenschaften des Weinbaus gelungen gespannt und erntet nun den Erfolg seines Schaffens. Wie gesagt: es war kein Austieg, als er und seine Familie sich auf dem Château niedergelassen haben.

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