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Weinbau in sonniger Hanglage mit Bergblick

Weinberge über dem Untermosserhof

Die Weinberge von St. Magdalena in Südtirol liegen alpin und profitieren von der südlichen Wärme

Untermoserhof (Gerorg Ramoser), Südtirol - 14. August 2008

Der Untermoserhof liegt ausgesprochen idyllisch unterhalb des kleinen Kirchleins Maria Magdalena mit Blick über das Eisacktal zu den Gipfeln des Rosengarten im Hintergrund. Die hübsche Lage ist nicht nur für das Auge eine Freude, auch der Gaumen profitiert von den Weinen Südtirols, die auf den warmen und gebirgigen Weinbergen gedeihen.

Die steilen Weinberge von St. Magdalena liegen optimal zu Sonne gerichtet. Von den Bergen weht nachts ein kühler Wind durch die Rebgärten, was den Weinen ihre typische Frische und die klare Struktur gibt. Die Lage südlich des Alpenhauptkammes beschert den Südtiroler Winzern tagsüber ausgesprochen viel Sonne und eine der höchsten Durchschnittstemperaturen Italiens.

Georg Ramoser betreibt heute den Untermoserhof. Seit 1630 wird hier schon Wein angebaut - angesichts der hervorragenden Lage kein Wunder. Eher schon, dass das Gut neben den Genossenschaften in Südtirol hat bestehen können. Anders als in nahezu allen Regionen sind die südtiroler Genossenschaften eine enorme Triebkraft für mehr Qualität.

Sie machen den eigenen Mitgliedern Vorgaben über die Qualität der Trauben, die sie erzeugen sollen. Das ist exakt das Gegenteil des üblichen Wirkens dieser Organisationen: sie haben zu verkaufen, was die Mitglieder abliefern. Damit können sich die Winzer und Verkäufer den schwarzen Peter bei Mißerfolgen zuschieben und Erfolge werden nur dem eigenen "Lager" zugeschrieben. Der bedauernswerte Zustand vieler Genossenschaften in anderen Regionen ist die Folge dieser fehlenden Verantwortlichkeit für das gemeinsame Gelingen.

Der enorme Qualitätssprung, den die Genossenschaften durch ihren intelligenten Südtiroler Weg geschafft haben, hilft natürlich auch Winzern wie Georg Ramoser. Er gilt mit seinem Untermoserhof schon seit Jahren als einer der besten Erzeuger Südtirols und hat diesen Rang gegen den sehr regen Wettbewerb unter den Erzeugern behalten.

Der ständige Antrieb seine Weine verbessern zu wollen, hat bei den Ramosers die typisch regionalen Quellen. Es spricht sich schnell herum, wenn schon der zweite Jahrgang nicht mehr das Niveau früherer Jahre erreicht. Und es sind - wie oft bei erfolgreichen Winzern - auch die Weine der Welt, die zum Vergleich mit den eigenen Erzeugnissen herangezogen werden.

Die Weine vom Untermoserhof spiegeln ihre traditionellen Wurzeln: der St. Magdalener wurde auch in seinen Krisenzeiten klassisch ausgebaut und überzeugte durch seine tiefgründiges Aromenspiel. Die beiden Lagrein als urtypische Weinsorte Südtirols gefallen durch ihre tiefen, dunklen und ausgewogenen Aromen. Die Verbindung des Beibehaltens an lokalen Sorten und Eigenarten des Weinbereitens und das Suchen nach neuen Impulsen aus anderen Regionen Italiens und der Welt sind ein sicherer Erfolgsgarant für den Untermoserhof

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