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Die Weinberge von Pic Saint Loup verdanken ihren kargen, kieseligen Boden den schmelzenden Gletschern der letzten Eiszeit. Die Fluten spülten Ablagerungen an den Rand der Hochebenen, die den Reben heute tiefreichenden Grund bieten, in denen sie auch in den heissen Sommern ausreichend, aber nie zuviel Wasser erhalten.

 Schnee gibt es eigentlich nicht im Languedoc. Umso aussergewöhnlicher, wenn er doch einmal die Reben ziert.

Schnee gibt es eigentlich nicht im Languedoc. Umso aussergewöhnlicher, wenn er doch einmal die Reben ziert.

Um die Dichte der Rebstöcke zu erhöhen und so die Nährstoffe pro Rebe knapp zu halten, wurden zwischen die alten Reben neue gepflanzt. Auf Zélige Caravent stehen heute 8.000 bis 12.000 Reben pro Hektar - ein sehr hoher Wert, der die Ambitionen von Luc Michel zum Ausdruck bringt.

Alle Weinberge sind umgeben von Büschen, Olivenhainen und den Garriques - den würzigen Kräutern der Languedoc und der Provence. In dieser Vielfalt halten sich die Nützlinge, die den biologischen Anbau ohne jeglichen Einsatz von Chemie erst möglich machen.

Dank dieses biologischen Weinbaus im Weinberg von Zélige Caravent können die Trauben ohne die Hilfe künstlicher Hefen vergoren werden. Die Voraussetzung für den individuellen Geschmack des Terroirs eines Weingutes.