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Der Boden in Corconne, in einer Ecke des Languedoc zwischen Montpellier und Nîmes am Rande der Cevennen gelegen, ist eine Mischung aus Kieselstein, Kalksteingeröll und rotem Ton.

Das Bild der „Zélige“-Kachel drängt sich förmlich auf: die Weinberge von Zélige Caravent fügen sich wie ein Mosaik in die Landschaft ein.

 Kunst als Ausdrucksform ist auf dem Weingut von Luc und Marie Michel immer präsent. Die Weine sind feingestige Werke hingebungsvollen Arbeitens. Die Kunst zeugt von den leichten Seiten des Lebens.

Kunst als Ausdrucksform ist auf dem Weingut von Luc und Marie Michel immer präsent. Die Weine sind feingestige Werke hingebungsvollen Arbeitens. Die Kunst zeugt von den leichten Seiten des Lebens.

Die schönsten Worte hat Luc Michel selbst über sein Zélige Caravent zu sagen:

Mein Großvater Etienne, der sein ganzes Leben den Boden bearbeitete, ist gestorben. Ich habe tausend Erinnerungen an ihn, die meisten sind mit den Weinbergen verbunden.

Er hatte nicht die Zeit mich das Handwerk zu lehren, wahrscheinlich war ich damals auch gar nicht so erpicht darauf. Meine Mutter hat in diesem Sinn eine generationsübergreifende Rolle gespielt.

Meine Großmutter Paulette stammte aus einer Familie von Obst- und Gemüsebauern und war fruchtbaren reichen Boden gewöhnt; der steinige Boden von Corconne versetzte sie in Staunen. Meine Entscheidung Winzer zu werden, erschreckte sie erst einmal.

Heute bin ich sicher, dass sie auf das, was wir geschafft haben, sehr stolz wäre. Sie starb in dem Jahr, in dem ich meine erste Weinlese hatte. Ich konnte meine Zweifel und Ängste mit ihr teilen, und ich verdanke ihr sehr viel. Auch die Geduld und die Ausdauer.

Mein Vater, ein Arzt und Autor, hat - genau wie seine Brüder - Wein gelesen, und man musste ihn an den Haaren immer wieder in die Universität ziehen.Meine beiden Brüder, die immer bereit sind, mir unter die Arme zu greifen.

Und schließlich Marie. Sie fand mich. Sie ist mein Leitstern.