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Nördliche Lagen

Nördliche Weinlagen liegen oft an der Grenz wo Weinbau möglich ist
Nördliche Weinlagen liegen oft an der Grenz wo Weinbau möglich ist

Nördliche oder auch hohe Weinlagen sind meist zu kalt für die meisten Rebsorten - man findet nur wenige Sorten in solchen Regionen.

Es sind nicht die Sommer, die zu kalt wären oder der Herbst - es sind die kalten Frühjahre mit Spätfrost, die viele Sorten als Reben ausschließen. Der Ertrag wäre zu unsicher, auch wenn an mancher noch höher gelegenen Hauswand hübsche Reben wuchern. Wenn die einmal nichts oder weniger tragen, stört das die Vögel am meisten.

Die Winzer im Norden haben über die Jahrhunderte sehr genau gelernt, wie ihre Reben mit den Bedingungen, den Weinbergen klar kommen. Sie gewinnen einige der feinsten Weine aus diesen kühlen Lagen und Sorten.

Denn der große Vorteil nördlicher Lagen ist die Kühle im Herbst. Die dringend notwendige Säure bleibt in den Beeren enthalten und geben dem Wein Struktur, Frische.

Aus diesem Grunde kommen aus nördlichen Lagen wie dem Friaul, [[reg|| Südtirol]], , der Piemont oder dem Mosel meist nur Weine einer Traubensorte. Die Weine werden perfekt im Norden, auch wenn der Stil feiner, filigraner, oft auch langlebiger als bei Weinen aus dem Süden ist.

Man braucht keine Burgund - es gäbe aber auch keine, weil keine andere Rebe Tradition in der Region hat.