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WEINRAUM Wein aus gutem Grund
Lexikon

β-Ionon

β-Ionon ist der Stoff, der Veilchen nach Veilchen riechen lässt. Auch β-Ionon gehört zu den C13-Norisoprenoiden und entsteht durch den Abbau von Carotinoiden in der Beerenhaut.

In welchen Weinen findet man β-Ionon?


Besonders ausgeprägt in Syrah — die Veilchennote junger Syrah-Weine geht wesentlich auf β-Ionon zurück. Auch in Nebbiolo und Mourvèdre tritt es auf. In Weissweinen spielt es eine geringere Rolle, ist aber nachweisbar.
Anders als β-Damascenon wirkt β-Ionon vor allem direkt: Man riecht das Veilchen, wenn die Konzentration hoch genug ist. Seine Wahrnehmungsschwelle liegt bei wenigen Nanogramm pro Liter — das Molekül ist ausserordentlich potent.

Ist β-Ionon schädlich?


β-Ionon wird in der Lebensmittelindustrie als natürlicher Aromastoff eingesetzt — unter anderem in Parfums und Aromen für Süßwaren. Die Mengen im Wein sind winzig im Vergleich zu dem, was man über Kosmetik oder Lebensmittel aufnimmt. Es ist ein Pflanzenstoff, der in jeder Traube und in jeder Veilchenblüte vorkommt.