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WEINRAUM Wein aus gutem Grund
Lexikon

Gneis

Stein aus Gneis im alluvialen Sediment
Gneis ist ein metamorphes Gestein, das durch hohe Temperaturen und Drucke aus ursprünglichem Granit oder sedimentärem Gestein, wie Schiefer, entsteht. Es zeichnet sich durch ein geschichtetes Erscheinungsbild aus, das durch die Neuausrichtung seiner Mineralien während der Metamorphose entsteht. Die Hauptminerale in Gneisen sind Feldspat, Quarz und Glimmer.
Gneis im Weinbau
Die Struktur von Gneis ermöglicht eine effiziente Wasserdrainage, was besonders in regenreichen Gebieten vorteilhaft sein kann. Wie viele felsige Böden kann Gneis tagsüber Wärme speichern und sie nachts wieder abgeben, wodurch ein günstigeres Mikroklima für die Reben entsteht. Das besonders, wenn die Reben in einer kühlen Lage stehen.
Der Gneis kann verschiedene Mineralien enthalten, die den Weinen, die darauf angebaut werden, eine mineralisch Mineralität verleihen. Die Mineralien gehen dabei nicht in den Wein, denn der enthält nur sehr wenige Mineralien. Geneis scheint jedoch das Terroir so zu prägen, dass Weine mit mineralischem Charakter darauf gedeihen.
Gneis in Regionen
Frankreich: Teile der Savoien und des Languedoc liegen auf Weinbergen, die Gneis enthalten. In Frankreich wie in Deutschland gibt es Gneis eher in höheren Lagen. In Deutschland in den Mittelgebirgen. Gneis kann von dort durch Erosion in Gegenden mit Weinbau getragen worden sein. So enthält mancher Weinberg Gneis im Boden, ohne ein eigentliches Vorkommen von Gneis zu sein.
In Südtirol, besonders im Vinschgau, gibt es Gebiete mit Boden, die höhere Anteile an Gneis enthalten. Auch das Vinschgau ist eine höhere Lage.