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Barbera | Weine im weinraum

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Barbera d'Alba 2020
Barbera d'Alba 2020
Fratelli Mossio

Barbera d'Alba 2020

Piemont
Rot, fruchtig , 15 Vol%
100% Barbera

Zu hellem Fleisch wegen der zarten Aromen. Zu deftiger, gereifter Salami wegen der feinen Säure, die einen wunderbaren Kontrast schafft.

Beschreibung

21,50 €
Nr. 2049 Preis pro Flasche, inkl. MwSt. – 28,67€/l , 0,75l Versandkosten
Langhe Rosso 2020
Langhe Rosso 2020
Fratelli Mossio

Langhe Rosso 2020

Piemont
Rot, tanninreich , 14 Vol%
20% Barbera 20% Dolcetto 40% Dolcetto 40% Nebbiolo

Ein Wein zur klassischen Küche aus dem Piemont. Er ist kräftig ausgebaut und hat ein solides Tanningerüst, das ihn für gut zehn Jahre in einem sehr guten Zustand erhalten wird.

Beschreibung

21,50 €
Nr. 2051 Preis pro Flasche, inkl. MwSt. – 28,67€/l , 0,75l Versandkosten

Barbera

Im Piemont die meist angebaute Rebsorte: Barbera
Barbera ist eine der besten Rebsorten Italiens und in ganz Italien weitverbreitet. Sie besitzt relativ viel Säure, jedoch wenig Tannin, was die Weine aus Barbera angenehm und aromatisch erscheinen lässt. Barbera wird in ganz Italien angebaut, doch das Piemont bringt die schönsten Weine hervor. Dort ist die mit gut 30% der Rebfläche die wichtigste Rebsorte.
Im Mittelalter war Weinbau harte Arbeit, die sich lohnen musste
Die Frage, wann und in welchem Kloster Barbera zum ersten Mal dokumentiert wurde, ist akademisch. Zwischen 1255 und 1798 reichen die Zahlen und Vermutungen, sicher ist jedoch, dass es in einer der piemonteser Weinberge war, in der Barbera zuerst angebaut wurde.
Sicher ist auch, dass die ersten Erzeuger bettelarm waren, denn das Piemont war immer eine arme Region und nicht den Wein sorgsam gegen das Licht schwenkten, sondern ein sicher zu produzierendes Lebensmittel anbauen mussten, um zu überleben.
Barbera ist eine fruchtbare Sorte, die hohe Erträge abgeben kann - das hat die Bauern im Mittelalter erfreut. Und zur recht großen Verbreitung des Barbera im Piemont geführt. Sie bringt auch auf schlechten Lagen sehr hohen Ertrag. Zudem treibt sie eher früh aus und die reift früh. Im Piemont nicht unwichtig, um auch bei schlechten und kühlen Jahren ein sicheres Auskommen aus dem Weinberg zu erhalten.
Die Produktion des Barbera erlebte einen Boom, als in den 1970er-Jahren jeder produzierte Wein begierig abgenommen wurde und entsprechend viel und schlecht erzeugt. Einige Weinskandale erschütterten die europäische Weinwirtschaft. Es waren etliche feine Herren federführend, ausbaden mussten es wie meist die Männer, die die Kisten geschleppt haben.
Barbera und österreichischer Wein war Ende der 80er-Jahre nicht mehr verkäuflich.
Die Welt dreht sich bekanntlich weiter und gegen Ende des Jahrtausends hatten viele Winzer keine Lust mehr, das billige Zeug zu erzeugen, mit dem ihre Eltern zwar ihren Lebensunterhalt verdient hatten, aber die Würde verloren.
Hochwertiger, charaktervoller Wein sollte es sein. In vielen Regionen Europas wurden kleine Weingüter neu erschaffen oder alte übernommen. Fast immer, aber nicht immer, wurde die Erzeugung auf biologische Produktion umgestellt.
Barbera und Dolcetto teilten das gleiche Schicksal früh zu reifen und von Winzern gerne auf kühlen Lagen angebaut zu werden: irgendwas wird schon daraus.
Diese Zeiten waren nun vorbei: nach den Skandalen wollten Konsumenten «guten» Wein. Das lag sicher auch an den Skandalen, aber die Gaumen hatten die billigem Weine satt.
Viele Erzeuger im Piemont begannen, erst zögerlich, auch aus Barbera hochwertigen Wein zu gewinnen. Es waren einige Vorreiter, die zum einen geniale Weinmacher waren, zum anderen noch genialere (Selbst-) Vermarkter, die einigen Weinen aus der Region zu internationalem Ansehen verhalfen.
In der folge wurde auch Barbara wieder salonfähig und ihre eigenltichen Eigenschaften kamen ans Licht: wundervolle Aromen und wenig Tannin.
Die neuen Barbera entfalten ein angenehmes Aroma von roten Beeren, Kirschen und, wenn er ein wenig gereift ist, auch Pflaume. Besonders der leicht Duft der Kirsche ist jedoch typisch für einen Barbera. Im Barrique ausgebaut, kann er von seinem jugendlichen Furor ein wenig lassen und bereits reifere, würzige Noten im Glas freigeben.
Wein aus Barbera kann sportliche Werte an Alkohol erreichen. Das mag nicht immer passend sein, ein Blick vor dem Kauf ist ratsam, wenn man empfindlich hierfür ist.
Durch die Säure ist der Wein sehr lange in der Flasche gut aufgehoben. Besonders Weine, die jung sehr konzentriert und gehaltvoll sind, reifen mit den Jahren zu einem eher dezenten, seidigen Wein heran, der immer noch seine typische Frucht behalten hat, nur dann verhalten.
Es gibt natürlich nicht den Barbera und nicht ein passendes Essen dazu. Ein eher leichter, junger Wein hat immer eine schöne Säure und die wunderbare, frische Frucht. Hier sind es Gemüse und auch vegane Kreationen, die von dem Wein weder überdeckt werden noch den Wein belanglos erscheinen lassen.
Bei sehr kräftigen Weinen, besonders wenn sie zudem viel Alkohol haben, kann ein Barbera für ein zartes Gemüsegericht wohl zu dominant sein.
Für solche Weine hat die italienische und besonders die piemonteser Küche jedoch ein ideales Essen geschaffen: das Risotto und hier besonders das Pilzrisotto.
Da Barbera eher wenig Tannin enthält, sind zu Fleisch besonders auch Schmorgerichte wunderbar.
Zu den Barbera-Weinen