Zunge
Die Zunge unterscheidet fünf Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Im Wein liefern Weinsäure, Restzucker, Tannine und Aminosäuren aus dem Hefelager diese Signale.
Die Zunge unterscheidet fünf Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Im Wein liefern Weinsäure, Restzucker, Tannine und Aminosäuren aus dem Hefelager diese Signale.
Aromen sind fettlöslich, nicht wasserlöslich. Im Mundraum löst die Körperwärme flüchtige Verbindungen aus dem Wein, die retronasal in die Nase gelangen. Dort sitzen rund 400 verschiedene Rezeptortypen.
Das Gehirn setzt die Signale von Zunge und Nase zusammen und gleicht sie mit Erfahrungen ab. Geschmack ist trainierbar – nicht durch eine bessere Nase, sondern durch mehr gespeicherte Referenzmuster.
Geschmack ist nicht richtig oder falsch, sondern trainiert und konditioniert. Und damit änderbar, wenn man weiß, was man eigentlich schmeckt und warum. Und warum man es anders auch kann.