Terroir in Europa
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Terroir spricht man sinnvollerweise, wenn man eines hat. Sprich: eigene, abgeschlossene Weinberge, die sind bei europäischen Winzern üblich sind. Unüblich ist das Kaufen von Trauben im Qualitätsweinbau und zunehmend unüblich ist künstliche Hefe zum Ausbau der Weine, die besonders aromatische Weine hervorbringen
können. Gerade bei besonders fruchtigen Weinen wird öfter nicht die neutral gärende Hefe verwendet, sondern spezielle, die gewünschte Aromen hervorbringt. Hier gibt es kein besser oder schlechter - es sind verschieden Auffassungen und beide haben ihr Freunde unter jenen, die gerne Wein genießen.
Klarer Sauvignon aus Europa
Die Sauvignon aus Europa sind daher
eher klarer, mineralischer und gradliniger als solche aus etwa Neuseeland. Und damit auch ein wenig «schwieriger». Sauvignon treibt eher spät aus, ist daher auch in kühlen Lagen gut geeignet und reift früh im Jahr, ohne zur Lese hin zu viel der Säure zu verlieren. Er ist daher sowohl in kühlen Lagen wie Südtirol oder Loire zu finden wie auch im heißen
Languedoc.
Die teuren und eleganten Weine von der Loire sind eher klar, mineralisch, während solche aus Südtirol deutlich fruchtiger geraten oder von den Winzern gewünscht sind. Höherwertige Sauvignon Weine von Gump etwa sind hingegen weitgehend frei von vordergründiger Frucht und wirken nicht wie typische Südtiroler Sauvignon. Die Sorte gibt Winzern ein breites Feld an guten Möglichkeiten.
Sauvignon wird kaum im Barrique aromatisierend ausgebaut. Wenn im Holz, ist die langsame Reifung das Ziel, nicht das Aroma der Eiche. Sehr fein sind Weine aus Sauvignon, die einen hohen Anteil
Sémillon enthalten, der den Wein volumenreicher macht. Im, Bordelais sind diese Weine üblich und hervorragend. Etwa für die fruchtigen Entre deux Mers, die eleganten Weißweine aus den Graves oder der Côtes de Blaye am rechten Ufer.