Der Reforsco von Bulfon harmoniert hervorragend mit kräftigen friauler Gerichten wie Risotto mit goldenen und Chioggia-Rüben und Montasio-Käse, Linsensuppen, Pizzoccheri.
Ein Wein mit einer ausgeprägten Persönlichkeit, der Ebenbürtiges, wenn auch fein aromatische Speisen als Begleitung verlangt: Meeresfrüchte, ein feines Spargelrisotto oder ein geschmortes helles Fleisch.
Emilio Bulfon kultiviert die Rebe heute wieder und erzeugt daraus diesen strohgelben Weißwein mit einem sehr schönen, intensiven Geschmack. Zu einer kräftigen Vorspeise oder einem Süßwasserfisch.
Der Name der Rebsorte Fumat deutet auf Fumo, den Rauch hin. Emilio Bulfon hat den schönen Namen aus der Übersetzung gebildet und der Wein heißt «Roter Rauch».
In der Nase entfalten sich Aromen von roten Waldfrüchten wie Kirsche und Johannisbeere, begleitet von würzigen Noten wie Lakritze und einem Hauch von Vanille. Am Gaumen zeigt er eine ausgewogene Struktur mit weichen Tanninen und einer angenehmen Säure.
Nr. 1767
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– 21,33€/l
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Emilio Bulfon im Friaul
Die großen Holzfässer von Emilio Bulfon
Emilio Bulfon hat sich ausschließlich alten, ausgestorbenen oder seltenen Rebsorten verschrieben. Sorten wie Forgiarin, Sciaglin oder Picolit Neri sind autochthone Rebsorten des Friaul. Sie verschwanden fast mit der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts.
Die Reblaus befiel und zerstörte nahezu alle Rebanlagen in Europa, während amerikanische Rebstöcke sich als resistent gegen die Plage erwiesen. Also wurden alle eingegangenen Rebanlagen Europas gerodet und mit neuen, resistenten amerikanischen Rebstöcken bepflanzt.
Das bedeutete nicht, dass nun alle amerikanischen Wein trinken mussten: Die Rebstöcke wurden mit den alten Sorten veredelt, also Riesling, Syrah oder Merlot auf den Rebstock «gepfropft» – so ist der Fachbegriff für die Veredelung. Auch die veredelten Rebstöcke werden von den Schädlingen nicht befallen.
Mit diesem Einschnitt verschwanden sehr viele der alten Sorten: Die modernen erschienen lukrativer für einen Neuanfang mit dem Weinbau. Einige der Rebsorten, die Emilio Bulfon anbaut, galten bereits als ausgestorben.
Wie ein Archäologe hat er in alten, aufgegebenen Rebanlagen unter zugewuchertem Buschwerk nach einzelnen Rebstöcken gesucht, die dort überlebt hatten.
Weinberge von Emilio Bulfon
Auf den rund sieben Hektar Rebflächen seines Gutes pflanzte Emilio Bulfon die gefundenen Sorten nach über 100 Jahren wieder an und hat sie zu neuem Leben erweckt. Was vor langer Zeit als unmodern galt, bereichert heute die Flora im Friaul. Eine ausgesprochen willkommene Gelegenheit, einmal wirklich «neue» Weine kennenzulernen.
Die Etiketten zeigen eine Darstellung des letzten Abendmahles, die einem mittelalterlichen Fresko in der Kirche von St. Maria dei Battuti in Valeriano nachempfunden ist. Sie wurden in verschiedenen Farbvarianten von Bulfon selbst entworfen.
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