J'ai rendez vous avec vous 2022
Rot, fruchtig, 14 Vol%

Terrassenlagen sind nicht nur leichter zu bearbeiten, sie halten den fruchtbaren Boden im Weinberg. Terrassen
Eine Lage in Terrassen angelegter Weinberg mindert die Steilheit des Weinberges, er wird bearbeitbar. Gehalten von einer Mauer oder einer Böschung.
Die Stufen halten zudem Regenwasser und Erde. Das ist nicht nebensächlich: in einer Hanglage erodiert der Boden stark und die obere fruchtbare Verwitterungsschicht ist oft nur wenige Zentimeter dick. Sie enthält nicht nur Nährstoffe, sie speichert auch das Regenwasser, besonders bei begrünten Rebanlagen.
Die Mauern speichern die Wärme, was in kühleren Lagen erwünscht sein kann, in wärmeren nicht unbedingt. Ob die Trauben dadurch früher reifen, hängt oft vom Boden und von der Unterlage ab, die der Winzer wählt.
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Hier setzt der Winzer so wenig Schwefel wie möglich ein, wenn auch nicht keinen Schwefel. Das heißt weniger Zusatzstoff im Wein und tendenziell ein direkterer, natürlicherer Ausdruck. Niedrige Schwefelgabe
Schwefel schützt den Wein vor Oxidation und unerwünschten Mikroben, mit wenig davon ist er empfindlicher. Solche Weine wollen gut gelagert und eher jung getrunken werden und verlangen sehr saubere Arbeit im Keller.
- Weniger Zusatz, eher jung zu trinken

Reinsortig
Reinsortig heißt: Der Wein stammt aus einer einzigen Rebsorte, es wird nichts verschnitten. Die Sorte zeigt sich dadurch klar und unverstellt, man schmeckt genau ihren Charakter – gut zum Kennenlernen einer Sorte und zum Wiedererkennen.
Eine Assemblage geht den anderen Weg: Sie verschneidet mehrere Sorten, um Balance und Komplexität zu bauen. Reinsortig verzichtet darauf, die eine Sorte und der Jahrgang tragen allein.
- Sorten typischer Wein












