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Bernard Burgaud an der Côte Rôtie

Syrah in Vollendung: die steilen Lagen der Côte Rôtie an der Rhône

Syrah in Perfektion an der Côte Rôtie - im Weinberg von Bernard Burgaud
Syrah in Perfektion an der Côte Rôtie - im Weinberg von Bernard Burgaud

Die Côte Rôtie ist die nördlichste Region, in der Syrah angebaut wird -

und es sind die Syrahweine mit dem stärksten Ausdruck überhaupt, die

hier erzeugt werden. Die sonnengeneigten Hanglagen und die wenigen

Trauben, die pro Rebstock bleiben (der Rest wird weg geschnitten)

ergeben diese dichten, konzentrierten Weine.

Auf gerade einmal 4

Hektar erzeugt Bernard Burgaud seinen Côte Rôtie - und kann davon

Familie und einen Angestellten ernähren. Der Aufwand, um den

konzentrierten Wein zu erzeugen, ist in diesen Lagen enorm, weil alle

Arbeiten nur mit der Hand durchgeführt werden können.

Die

wenigen Trauben pro Rebstock erfordern zudem besonders viel Pflege und

mehrmaligen Schnitt pro Jahr. So weit im Norden sind die Syrah - Reben

an der Grenze des Überlebens.



Klingt komisch ist aber so: der Mann in dem Schlabberpulli macht weltweit einen der besten Syrah: Bernard Burgaud
Klingt komisch ist aber so: der Mann in dem Schlabberpulli macht weltweit einen der besten Syrah: Bernard Burgaud

Die Domaine - oder besser das Haus und die Weinberge - von Bernard Burgaud ist alter Familienbesitz. Die Weinbereitung wird seit Ewigkeiten in Holzfässern durchgeführt - die Temperaturregelung bei der Gärung ist natürlich auch hier Standard.

Modern die Weinbereitung auch an den steilen Hängen der Rhône: sanfte Oxidation der Weine, um sie bereits jung geniessen zu können. Parfümierung der Weine bis zur Unkenntlichkeit mit neuen Barriques (man sollte den Namen des Küvers statt des Winzers auf das Gebräu pinseln, so Burgaud lächelnd) gibt es bei ihm nicht.

So bleiben die Weine von Bernard Burgaud, wofür sie bekannt geworden sind: klassisch konzentriert, fruchtig mit einem vorhandenen, aber nicht unangenehmen Tanningerüst. Jung einige Jahre schön zu trinken.

Wenn sie fünf Jahre nach Abfüllung (also sieben Jahre nach dem Datum auf dem Etikett) nicht getrunken sind, sollten die Flaschen auch noch weitere fünf bis acht Jahre liegen: dann werden es Schätze sein. Reife, würzige Aromen und eine gewisse gelassene Leichtigkeit gereifter Weine werden sie haben.



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