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Untermoserhof in St. Magdalena in Südtirol: die Weine

über den Erzeuger, das Weingut, die Arbeit im Weinberg   

 


 

Der Untermoserhof in St. Magdalena

Lagrein und Magdalener von Georg Ramoser aus Südtirol

Der UNtermoserhof von Georg Ramoser liegt knapp oberhalb von Bozen in Südtirol
Der UNtermoserhof von Georg Ramoser liegt knapp oberhalb von Bozen in Südtirol

Der Untermoserhof liegt in einer der wärmsten Gegenden Italiens. Man vermutet es in der nördlichen Lage in den Alpen nicht - es ist jedoch so.

Die Berge bringen dem Weinbau einen unschätzbaren Vorteil: es ist im Herbst und besonders Nachts nicht mehr so warm. Die Trauben bleiben kühl, wenn es darauf ankommt. Warme Trauben verlieren Nachts ihre Säure. Die Weine werden voll und schwer.

Vernatsch ist die Traubensorte auf dem kleinen St. Magdalena Hügel. Ihn gilt das Augenmerk von Georg Ramoser - neben Lagrein und Chardonnay
Vernatsch ist die Traubensorte auf dem kleinen St. Magdalena Hügel. Ihn gilt das Augenmerk von Georg Ramoser - neben Lagrein und Chardonnay

Der Untermoserhof liegt ausgesprochen idyllisch unterhalb des kleinen Kirchleins Maria Magdalena mit Blick über das Eisacktal zu den Gipfeln des Rosengarten im Hintergrund. Die hübsche Lage ist nicht nur für das Auge eine Freude, auch der Gaumen profitiert von den Weinen Südtirols, die auf den warmen und gebirgigen Weinbergen gedeihen.

Die steilen Weinberge von St. Magdalena liegen optimal zu Sonne gerichtet. Von den Bergen weht nachts ein kühler Wind durch die Rebgärten, was den Weinen ihre typische Frische und die klare Struktur gibt. Die Lage südlich des Alpenhauptkammes beschert den Südtiroler Winzern tagsüber ausgesprochen viel Sonne und eine der höchsten Durchschnittstemperaturen Italiens.

Von den gut 4 Hektar Weinbergen werden ausschließlich hochwertige Weine gewonnen. Die erfordern ständige Pflege und Bearbeitung, um das Niveau der Weine zu sichern. Diese Arbei als Familie alleine durchzuführen bedeutet für Georg Ramoser und seine Frau ein straffes Programm über das Jahr zu haben.

Beim letzten besuch war Zeit für ein Gespräch mit Gregor Ramoser vom Untermoserhof
Beim letzten besuch war Zeit für ein Gespräch mit Gregor Ramoser vom Untermoserhof

Georg Ramoser betreibt heute den Untermoserhof. Seit 1630 wird hier schon Wein angebaut - angesichts der hervorragenden Lage kein Wunder. Eher schon, dass das Gut neben den Genossenschaften in Südtirol hat bestehen können. Anders als in nahezu allen Regionen sind die südtiroler Genossenschaften eine enorme Triebkraft für mehr Qualität.

Sie machen den eigenen Mitgliedern Vorgaben über die Qualität der Trauben, die sie erzeugen sollen. Das ist exakt das Gegenteil des üblichen Wirkens dieser Organisationen: sie haben zu verkaufen, was die Mitglieder abliefern. Damit können sich die Winzer und Verkäufer den schwarzen Peter bei Misserfolgen zuschieben und Erfolge werden nur dem eigenen «Lager» zugeschrieben. Der bedauernswerte Zustand vieler Genossenschaften in anderen Regionen ist die Folge dieser fehlenden Verantwortlichkeit für das gemeinsame Gelingen.

Typische Reben - Erziehung in Südtiroler Weinbergen
Typische Reben - Erziehung in Südtiroler Weinbergen

Die sonnige Lage der Weinberge erfordert beständiges Giessen der Reben. Dazu wird Wasser aus höher gelegenen Stauseen herangeführt und in den Sprühanlagen auf die Reben regnen gelassen. Durch die Höhendifferenz hat dieses Wasser ausreichend Druck, um ohne Pumpen versprüht werden zu können.

Das Wasser treibt mit seinem Druck auch Turbinen im Kraftwerk im Tal ab. Bei den steigenden Energiepreisen ist die Berieselung der Reben nicht mehr wirtschaftlich. Zudem verdunstet viel zu viel Wasser. In einigen Jahren wird man die Reben auf St. Magdalena dann berieseln.

Georg Ramoser hat auch im Weinkeller klare Vorstellungen, wie seine Weine werden sollen. Wie sie sich entwickeln sollen.
Georg Ramoser hat auch im Weinkeller klare Vorstellungen, wie seine Weine werden sollen. Wie sie sich entwickeln sollen.

Der ständige Antrieb seine Weine verbessern zu wollen, hat bei den Ramosers die typisch regionalen Quellen. Es spricht sich schnell herum, wenn schon der zweite Jahrgang nicht mehr das Niveau früherer Jahre erreicht. Und es sind - wie oft bei erfolgreichen Winzern - auch die Weine der Welt, die zum Vergleich mit den eigenen Erzeugnissen herangezogen werden.

Die Weine vom Untermoserhof spiegeln ihre traditionellen Wurzeln: der St. Magdalener wurde auch in seinen Krisenzeiten klassisch ausgebaut und überzeugte durch seine tiefgründiges Aromenspiel. Die beiden Lagrein als urtypische Weinsorte Südtirols gefallen durch ihre tiefen, dunklen und ausgewogenen Aromen.

Die Verbindung des Beibehaltens an lokalen Sorten und Eigenarten des Weinbereitens und das Suchen nach neuen Impulsen aus anderen Regionen Italiens und der Welt sind ein sicherer Erfolgsgarant für den Untermoserhof.